Organisation und Aufbau
Die Gruppe wird in zwei gleiche Teile aufgeteilt. Die zwei Gruppen stehen sich dann gegenüber, die Mitte wird mit einer Bank, einem Seil oder einem anderen Gegenstand markiert. Auf beiden Seiten wird die gleiche Anzahl an „Schneebällen“ (z. B. Staubtücher, Softbälle, zusammengeknülltes Zeitungspapier oder andere weiche Materialien) verteilt.
Spielregeln/Ablauf
Ziel des Spiels ist es, die eigene Spielfeldseite möglichst frei von „Schneebällen“ zu halten. Auf das Startsignal der Übungsleitung werfen die Kinder ihre Schneebälle auf die gegnerische Seite. Gleichzeitig versuchen sie, alle Schneebälle, die auf ihrer Seite landen, wieder zurückzuwerfen.
Nach 3 Minuten beendet die Übungsleitung das Spiel mit dem Signal „3, 2, 1 … Stopp!“. Danach dürfen keine Schneebälle mehr geworfen werden. Die Gruppe mit den wenigsten Schneebällen auf ihrer Spielfeldseite gewinnt das Spiel. Es können mehrere Runden gespielt werden.
Hinweise: Jedes Kind sollte mindestens einen „Schneeball“ zur Verfügung haben, gerne auch mehrere. Je mehr Schneebälle im Spiel sind, desto dynamischer und aktiver wird das Spielgeschehen.
Die Wahl des Materials beeinflusst den Schwierigkeitsgrad: Staubtücher lassen sich beispielsweise schwerer werfen als Zeitungspapierbälle oder Softbälle. Dadurch wird das Spiel körperlich etwas anspruchsvoller, funktioniert in der Praxis jedoch sehr gut. Bei Softbällen müssen die Kinder mehr rennen, da diese weiter weg rollen.
Bei ganz kleinen Kindern sollte darauf geachtet werden, dass die Materialien kein Verletzungsrisiko darstellen (z. B. spitze Kanten an den Zeitungsbällen). Tücher sind hier eher geeignet, Zeitungspapier kann gut bei älteren Kindern eingesetzt werden.
Tipp: Damit die Materialien am Ende des Spiels nicht in der Halle liegen bleiben, bieten sich hier gut „Aufräumspiele“ an, z. B. die Kinder am Ende alle Bälle in einen Kasten werfen zu lassen.